NATURHEILPRAXIS


TUINA
Tuina ist eine der ältesten manuellen Methoden der chinesischen Medizin und setzt sich aus den Begriffen TUI = schieben und NA = ziehen, greifen zusammen.

Sie orientiert sich an den Energieleitbahnen (Meridianen) und Akupunkturpunkten des Körpers und ist neben der Akupunktur, der Arzneimittelkunde, der Diätetik und dem Qigong eine der 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Ziel ist es, Yin und Yang zu harmonisieren, um die Lebensenergie (Qi) in den Meridianen wieder frei fließen zu lassen und damit die Funktionen von Sehnen, Muskeln und Knochen wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern.


Akupunktur 2000 / Augenakupunktur
Im Gegensatz zur chinesischen Akupunktur, welche über sogenannte Meridiane wirkt, wirkt A2000 über das Nervensystem. Durch einen Zufall entdeckte der dänische Akupunkteur John Boel, dass sich um die Gelenke herum Punkte befinden, welche bei der Behandlung von Schmerzen, organischen Leiden und sogenannten unheilbaren Augenerkrankungen speziell effektiv sind, selbst wenn der Patient als schulmedizinisch austherapiert gilt. A2000 eignet sich besonders gut zur Behandlung:

  • aller Arten von Schmerzen
  • Blinden und Sehbehinderten
  • AMD (Altersbedingte Macula Degeneration)
Ich habe diese Methode von Prof. Boel selbst erlernt.



YNSA – Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto
  • Sonderform der Akupunktur
  • schnell und ahaltend wirksam
  • gut mit anderen Formen der Akupunktur kombinierbar
  • von definierten Arealen aus können sowohl Bewegungsapparat als auch innere Organe beeinflusst werden
Hauptindikationen:
  • Schmerzzustände
  • Begleittherapie bei organischen Erkrankungen
Sonderindikationen:
  • Lähmungen

Ohrakupunktur
Bei der Ohrakupunktur werden mit Nadeln Reize an der Ohrmuschel gesetzt, um eine Wirkung an den zugeordneten Organen im Körper zu erzielen. Die Ertastung und Messung empfindlicher Ohrpunkte ermöglicht sowohl Diagnostik, als auch Therapie.

Die Ohrakupunktur ist besonders wirkungsvoll bei:
  • Schmerzen
  • Sucht
  • Allergien
  • Muskelverspannungen
  • Immunstimulation

Neuraltherapie
Die Neuraltherapie geht davon aus, dass chronische Beschwerden durch fernliegende Störfelder verursacht und in Gang gehalten werden. Dabei kann jede Stelle im Organismus, die krankhaft verändert ist oder war, zum Störfeld werden. Diese sind oft im Zahn- und Kieferbereich, an den Mandeln oder in Narbengebieten zu finden.
Injektionen geringprozentiger Lokalanästhetika an Reflexzonen und Störfelder wirken schmerzstillend, entzündungshemmend und regulieren blockierte Reizleitungen.

Anwendung:
  • Schmerzen bei orthopädischen & rheumatischen Erkrankungen
  • Neuralgien
  • Durchblutungsstörungen

EMDR
EMDR ist die international gebrauchte Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Es ist eine Therapiemethode, die von Dr. Francine Shapiro 1987-1991 entwickelte wurde. Ausgangspunkt war ein Spaziergang, der sie nachhaltig von extrem belastenden Gedanken befreite. Sie überlegte, was an diesem Spaziergang so besonders war und stellte fest, dass ihre Augen - bedingt durch den Lichteinfall der Bäume - sich permanent hin und her bewegten. Aus diesem zufälligen Erleben entwickelte sie ein Konzept gezielter Augenbewegung, genannt "bilaterale Stimulation". Da sich dieses Verfahren anfänglich ausschließlich der Augenbewegungen bediente, erhielt es den Namen EMDR.

Neben den klassischen Augenbewegungen gibt es heute auch Formen von taktiler(durch Berührung) und akustischer(über das Hören) bilateraler Stimulation. Francine Shapiro erprobte EMDR zunächst an Freunden, Bekannten und Kollegen. Danach folgten Anwendungen bei den ersten Klienten verbunden mit intensiven Studien speziell mit Trauma- Patienten, wie Vietnam- Veteranen, Missbrauchsopfern und anderen Personen mit PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörungen).

Mittlerweile wird EMDR nicht nur bei PTBS sondern auch bei substanzgebundenen Süchten, Phobien, Ängsten, Trauer, Schmerzzuständen, Psychosomatischen Störungen und auch im Coaching erfolgreich angewandt.


Psychokinesiologie
Körper als Spiegel der Seele

Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung. Psychokinesiologie befasst sich darüber hinaus mit der Verbindung zwischen Körper( Bewegung ) und Geist (Emotionen).
Wer kennt sie nicht, die Situationen, in denen sich unsere Muskeln vor Schreck oder Angst zu harten Schutzschildern verwandeln. Hier löst emotionaler Stress eine deutliche Körperreaktion aus. Und doch wollen wir die Ursachen im seelischen Bereich oft nicht wahrhaben oder akzeptieren.
Bereits im Kindesalter machen wir unsere ersten freudigen und schmerzhaften Erfahrungen, die von nahestehenden Personen geprägt worden sind. So entwickeln sich Glaubens- und Verhaltensmuster, die sich wie ein roter Faden durch unser Leben ziehen und in ähnlichen Situationen zu unangemessenem seelischen Stress
und körperlicher Anspannung führen. Daraus können sich
schmerzhafte Muskelverhärtungen sowie andere
gesundheitliche Störungen entwickeln.
Die Psychokinesiologie tastet sich über Muskeltests an
unsere Glaubens- und Verhaltensmuster heran und
bringt den Körper und sein Energiesystem
wieder in Balance. Durch die Klärung von
emotionalem Stress und die Auflösung
grundlegender körperlicher Blockaden
kommt es zurSteigerung des
Wohlbefindens sowie zu einer
verbesserten Lernfähigkeit.